comments, twitter…

I recognized just a few hours ago, there were comments written, which needed to be approved…

Did so now and tried to respond to them – sorry for the delay and thanks a lot for your input/contributions!

As most people reading my blog do know already anyway and I no longer feel ashamed of using it…

My twitter username: foobarbablub – respectively the twitter page: http://twitter.com/foobarblablub

Polluting the twitter cloud with statements / impressions I don’t think they’re worth a whole blog post… most tweets are not related to technical / computer stuff by the way – used language is mostly English…

back home (last post in “china”-category)

Raus aus der Mitte und rein ins triste Deutschland 😐

Hatte sehr kurzfristig (den Abend zuvor) erfahren, dass auf der Warteliste für den 4. Sept. ein Platz frei geworden ist.

An besagtem Datum von Dalian nach Beijing/Peking und von da aus einen Tag später nach Frankfurt (kurz nach den vereitelten Terroranschlägen (warum ich das erwähne? das können die Leute erläutern, die schon einmal das Vergnügen hatten mit mir am Flughafen einzuchecken)) und dann direkt nach Berlin.

In Beijing bin ich erst spät angekommen und musste früh raus, weshalb ich leider absolut nichts von der Hauptstadt sehen konnte.

Ich muss gestehen, Dalian (leider die einzige Stadt die ich wirklich sehen konnte) ist mir am Ende sehr vertraut gewesen…

…habe die Zeit genossen und möchte irgendwann unbedingt zurück und u.A. auch Tibet, Beijing und Shanghai besuchen.

Damit wird die Kategorie “China” mit Bedauern vorerst bis auf Weiteres geschlossen…

return journey back to Germany delayed…

Meine Rückreise nach Deutschland wird sich wohl um ein paar Tage verzögern. Insgesamt wurden Hin- und Rückflug mit einem Abstand von 1 Monat gebucht, jedoch mit der Versicherung den Rückflug nach Belieben umzubuchen.

Da ich eigentlich 2, allerhöchstens 3 Wochen für meinen China-Aufenthalt geplant hatte, wollte ich dementsprechend dann auch zurück nach Deutschland fliegen.

Jedoch waren – eine knappe Woche vor meinem geplanten Rückflug (welchem nach ich bereits 3 Wochen hier sein werde) – keine Flugplätze für entsprechende Flüge mehr frei -.-

Somit muss ich wohl oder übel (nicht, dass ich nicht möchte, jedoch sind in Berlin ein paar Sachen zu erledigen und zu klären) ein paar Tage länger bleiben.

Ich habe soeben einen (auf Grund von notwendigen Reperaturarbeiten an der Fassade veranlassten) Zimmerwechsel hinter mir und blicke nun aus dem Fenster auf den anderen Teil Dalians – inkl. des Hafens und einen Teil des Meeres.

An Arbeit mangelt es derzeit überhaupt nicht, uns wird sogar reichlich Druck gemacht, dennoch genieß ich die Zeit und die hier gesammelten Erfahrungen immens.

Bis dann!

weekend!

So, Wochenende!

War Abends nochmal in der Stadt und siehe da 😉

Jaja 🙂

Ok, nun aber bissl relevante Infos.

Man kann die Eindrücke hier überhaupt nicht auf Fotos festhalten. Es sind ja keine Attraktionen oder kleine/einfache (materielle) Unterschiede zu Europa/Deutschland, welche man möglicherweise noch auf einem Foto festhalten könnte, vielmehr ist es die Mentalität, das Leben, das Verhalten der Menschen hier.

Ich habe mir z.B. sagen lassen, dass man den Taxifahrern hier kein Trinkgeld gibt. Dachte mir, mein Gott, die werden schon nicht meckern, wenn ich diese Sitte hier mal vergesse – tun sie aber (wohl, die Erfahrung selber nie gemacht) doch!

Denn sie würden sich wohl durch das von uns genannte “Trinkgeld” degradiert und bemitleidet fühlen – ergänzend muss man erwähnen, dass das chinesische Volk ein sehr stolzes Volk ist.

Viel problematischer ist allerdings das ungeschriebene Gesetz des Anschnallens im Taxi.

Anschnallen im Taxi => kein Vertrauen.

Man würde dem Fahrer dadurch zeigen, dass man ihm nicht vertraut einen sicher von A nach B zu bringen. Bitte nochmal kurz die Verkehrslage in Großstädten im asiatischen Raum verinnerlichen – gut. Nein, eigentlich nicht – Augen zu und durch…

Apropos Taxis: Diese sind hier extrem günstig. Für drei Kilometer zahlt man 8 RMB ( was umgerechnet 80 Cent sind).

Insgesamt ist das mit der Währungsumrechnung sehr angenehm., 1 Euro sind nämlich 10 RMB, womit man bei den Preisen einfach nur das Komma um eine Stelle nach links verschieben muss, um die Preise in Euro zu wissen.

Es ist jetzt knapp 0:00 Uhr hier und ich bin nun eine Woche hier. Zeit für einen Vergleich bzw. Blick auf Deutschland 😉 (jetzt wird’s übel – achtung :P)

Ich muss wirklich sagen, dass sich mein Bild von meiner Heimat nach den paar Tagen Aufenthalt in China ein wenig geändert hat. Dies hat btw. nichts mit dem Verbot des Besitzes von sog. “Hacker-Tools” zu tun, wogegen ich auch in Deutschland massiv protestiert hätte bzw. es noch tun werde, da ich im Sicherheitssegment mich somit strafbar machen würde, wenn ich Tools entwickel oder nutze, um die eigenen Server zu attackieren, zu testen und dessen Resultate auszuwerten, nein, es geht um Deutschland allgemein.

Hier basiert vieles auf dem “try&error”-Prinzip. Mit Sicherheit nicht immer gut, aber man sieht, dass auch viele Treffer geglückt sind.

China ist nicht (mehr) so, wie man es sich vorstellt. Es werden extreme Fortschritte gemacht – man wird nicht müde neue Technologie sofort einzusetzen. Es ist schwer zu beschreiben, Straßenschilder sind animiert, Gebäude sind mit Neonröhren versehen und machen verschiedenste Informationen publik, Schlüssel gibt es hier kaum mehr, Magnetkarten öffnen hier einem die Türen (nicht nur im Hotel) und man kauft und stempelt keine Fahrscheine mehr ab sondern regelt dies ebenfalls über eine Magnet-/Chipkarte.

Natürlich befinde ich mich hier moralisch im Zwiespalt – kenne das System nicht und werde mir deshalb hier kein Urteil darüber erlauben.

Hier wird – im Gegensatz zu Deutschland – viel ausprobiert – neues live erprobt. Ein wenig zu viel für meinen aus Deutschland/Europa mitgebrachten im Vergleich zu China konservativen Geschmack, aber verglichen ist dem wirklich so. Bürokratie, Abtimmungen, Genehmigungen, Auflagen, etc. Hier wird was eingesetzt/gebaut/geschaffen und erprobt und wenns versagt, dann wars das eben – fertig (ganz so einfach wirds wohl auch nicht sein – hoffe damit aber überspitzt meinen jetzigen Vorabblick auf beide Länder vergleichend ein wenig deutlicher gemacht zu haben).

Bin noch am überlegen, ob ich noch irgendwas unternehme – schließlich ist Wochenende und wochentags muss ich immer um 6:30 aufstehen – wäre die Gelegenheit.

Schlusswort soll noch die Anmerkung sein, dass ich mich mit dem Blogger von “3×13.de” – welcher selber 1 Jahr in Dalian war und die Sprache studierte und nun für wenige Tage in Beijing/Peking ist, um dann nach Deutschland zurückzukehren – in kontakt gesetzt habe, welcher ebenfalls seinen Aufenthalt dokumentierte.

Habe von ihm ein paar Empfehlungen in Sachen Bars, Restaurants, Clubs, etc. geben lassen, welchen ich wohl mal nachgehen werde…

Bis denne!

PS: Hier noch ein paar Bilder die alle nich doll sind und auch alle nix mit mir oder einander zu tun haben 🙂

Zum vergrößern der Bilder: Rechtsklick -> View Image / Grafik anzeigen /sowas in der Art…

Dalian hat viele Gesichter

Es ist wieder mal 3:08 AM, ich muss um 6:30 Uhr aufstehen und ich bin hellwach – das Jetleg scheine ich noch immer nicht vollständig überstanden zu haben.

Gestern war mein erster Arbeitstag – aber dazu später.

Am Tag vorher (Sonntag) wurde uns die Stadt gezeigt. Mit GoogleEarth habe ich schon ziemlich große Grünflächen in Dalian entdecken können und mich stark gewundert, was es damit auf sich hat.

Das ist ein riesengroßer bis ins Detail gepflegter Park, durch welchen eine rund 10 km lange Straße führt. An den Seiten dieser Strecke sind Attraktionen, größtenteils aus Plastik nachgebaute Dinge (Tiere, Bäume, etc.) bzw. Pflanzen so geschnitten dass sie solchen entsprechen – so habe ich mir China nicht vorgestellt.

Zudem gibt es sogar einige wirklich schöne Sandstrände wo man baden könnte (was ich aber wohl nicht tun werde – meine Haut reagierte bereits auf den Regen in Dalian extrem allergisch).

Am Samstag waren wir im Stadtinnern – grüne Ampeln und Zebrastreifen bedeuten hier nichts. Und wer der Meinung ist das Überqueren einer Hauptstraße ohne s solchesgleichen sei nicht erwähnenswert, der sollte mal in den asiatischen Raum reisen – ÜBEL!

Ja, das Wochenende war insgesamt sehr relaxed – kaum Arbeit – dafür (so angekündigt) unter der Woche umso mehr.

Bzgl. Arbeit werde ich später mehr Berichten – jetzt unternehme ich einen zweiten Anlauf noch einmal ein wenig zu schlafen – gleich muss ich eh raus 🙂

chinese toilet – DO NOT TOUCH _ANY_ BUTTON!

ohne worte:

chinese_toilet (1)

chinese_toilet (2)

versaut

Ich habs versaut…

Um 10 nach 12 aufgewacht, nachdem ich einen Großteil der Nacht einfach nur wachlag.

Als Wecker sollte mein Handy dienen, wo der Akku sowieso schon schwächelte. Das Zimmer schräg gegenüber (Hotelzimmer von dem, der mich um 12 abholen wollte und für den ich die Zeit über arbeite) ist leer.

Jetzt habe ich ein Problem – den ersten Termin scheine ich versaut zu haben.

Mit etwas Glück ist er nur rausgegangen, weil das Zimmer gereinigt wurde – mit etwas Glück…

DAMN!

EDIT: Ich sitze noch immer im Hotelzimmer. Die Uhr hier geht 12 Minuten vor meinem Handy, d.h. laut dieser wäre ich noch pünktlich wach geworden. Hrmpf.

EDIT2: HA-HA! Er hat ebenfalls verschlafen! 😀

Nachtrag

Es ist jetzt halb 4 Ortszeit (AM) und ich kann nicht schlafen.

Grund dafür ist mitunter ein jetzt im Schrank auf welchem der Fernseher steht lokalisierte kleiner Kühlschrank in welchem Getränke für den Gast bereitgestellt zu sein scheinen (jedoch mit Preisschildern versehen).

Die CD/DVD-Sammlung ist chinesisch bschriftet, von daher vorerst uninteressant und ich bleiber bei meiner extra für den Trip aufgesparten 7. Staffel von StarTrek-VOY.

Heute (Samstag) wird es noch relaxed – um 12 Uhr werde ich abgeholt – heißt lange schlafen. Das Werk für welches das Datenbanksystem erstellt werden soll ist entgegen der vorherigen Aussage von dem Typen für den ich arbeite Samstags geschlossen und so wird erst Montag mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden (können).

Ich hatte gestern Abend die Wahl zwischen europäischem, japanischem und chinesischem Essen. Da ich wirklich Hunger hatte und nicht wusste, was die Chinesen unter europäischem Essen verstehen, wählte ich für den Anfang chinesisches Europa. Also verhungern werde ich hier schonmal nicht – Hühnchen, Reis, Fleischfilets (welche man man sich roh auf den Teller packt, es einem Angestellten mit ‘ner Bemerkung wie “durch” es gebraten werden soll gibt und bekommt es dann anschließend so serviert), etc.

Die sind hier alle sehr “alles-für-den-Gast”-eingestellt – es ist mir kaum möglich aus den Gesichtern die wahre Einstellung dem Gast gegenüber abzulesen – die sprangen sofort zu einem, wenn man sie auch nur angeguckt hat, was mir ziemlich unangenehm war. Glücklicherweise kam dann ein Mitarbeiter der Englisch konnte zu uns und hat uns ein wenig ausgefragt, woher wir kommen, was wir machen etc., was die Situation ein wenig aufgelockert hat – Gott sei Dank. Das Englisch von ihm (hab den Namen leider vergessen) war das Beste was ich bisher hier gehört habe. Selbst am Flughafen in Beijing/Peking war eine Verständigung nur durch Händeringen irgendwie möglich.

Bin dann gestern sofort ins Bett gefallen – war einfach totmüde.

Hatte mir auf 9 Uhr Ortszeit den Wecker gestellt – wenn ich bis dahin noch schlafen könnte wär das schön, ansonsten werd ich das Jetlag wohl noch ‘n Weilchen mit mir rumtragen.

Es ist extrem schwül hier. Aus dem Fenster geguckt sieht es nach einem beschissenen, verregneten, kalten, grauen Tag aus – aber es ist einfach mal extrem heiß.

BTW: Foto der Toilette folgt!

Habe mir soeben Skype runtergeladen – jedoch liegt die Latenz bei über 400 meiner Internetanbindung hier – müsste man schauen, ob da überhaupt halbwegs “live” und ruckelfrei ein Audiostream etabliert werden kann. Username ist “datenmaulwurf” – try it!

EDIT: Skype tut wunderbar- call me 🙂

successfully arrived :D

Wir habens geschafft!

Der Flug war OK. Schlafen konnte ich nur sporadisch, war wirklich extrem eng, zudem gab es diverse Verspätungen (waren insgesamt drei Flüge nach Dalian (Berlin->Wien->Peking->Dalian)).

Das Hotelzimmer ist perfekt. Fernseher (groß), DVD-Player inkl. DVD-Sammlung (wozu ich wohl nicht wirklich häufig Zeit haben werde (EDIT: die CD’s/DVD’s sind alles originale Raubkopien :P), bequemes Bett, Sessel, Schreibtisch mit Internet-Zugang und … eine Toilette mit einer Steckdose verbunden und vielen, vielen Knöpfen, welche alle chinesisch beschriftet sind (Foto folgt) – DON’T TOUCH AND DON’T TRY!

Ich bin im 20. Stock – der Ausblick ist einfach mal unbeschreiblich. Leider musste ich meine extra hierfür gekaufte Kamera wegen eines Defekts umtauschen – meine Handycam kriegt das überhaupt nicht gebacken das festzuhalten. Sieht aus wie Las Vegas II. Gleich gibts Essen – mal schaun _was_ 🙂

1st

Ich habe die einzigartige Möglichkeit bekommen einem Job im Bereich Informatik nachzugehen, welcher mich – um Informationen über das Unternehmen zu sammeln und die Produktionsabläufe dort präzise (für die im Nachinein eigentliche Arbeit von Deutschland aus) zu dokumentieren – in die sehr weit östlich (noch hinter Peking/Bejing) liegende Hafenstadt “Dalian” (ehemals Lüda/Lüta) in China verschlagen wird.

Morgen (09.08.2007) geht’s los ins Fernöstliche Unerwartete.

Dokumentation mit einer extra dafür angeschafften Digitalkamera folgt so präzise und unmittelbar wie es mir neben der Arbeit dort möglich ist. Mal schaun…

EDIT: Kamera im letzten Moment in Deutschland wegen eines Defekts noch umgetauscht. Vllt. kann ich hier günstig eine abschießen…