comments, twitter…

I recognized just a few hours ago, there were comments written, which needed to be approved…

Did so now and tried to respond to them – sorry for the delay and thanks a lot for your input/contributions!

As most people reading my blog do know already anyway and I no longer feel ashamed of using it…

My twitter username: foobarbablub – respectively the twitter page: http://twitter.com/foobarblablub

Polluting the twitter cloud with statements / impressions I don’t think they’re worth a whole blog post… most tweets are not related to technical / computer stuff by the way – used language is mostly English…

some impressions

This post is derived from an email to some of my German relatives and friends – maybe I’m going to translate it to English later…

so langsam fühl ich mich wohl hier… gestern war irgendwie der erste Tag an dem ich richtig am Meer und Pool ausspannen konnte – Beweis:

Man (ich) benötigt scheinbar doch wirklich mehr Zeit als man sich eingestehen möchte – Überwindung des Jetlags, Anpassung an die Klimaverhältnisse, Verstehen und Erwidern können der balinesischen Art im Alltag…

Hängt wohl auch damit zusammen, dass ich so langsam glaube rauszuhaben, wie man mit all den Reizüberflutungen – vor Allem der an jeder Ecke und nicht-Ecke stehenden Verkäufern, die einem alles Mögliche andrehen möchten – umzugehen hat.

Die vorherige Grundlage “die wollen doch alle nur Touristen abzocken” bot nicht viel Spieraum für ernstzunehmende Gespräche. Es beginnt aber Spaß zu machen auf eben jene einzugehen, mit den Leuten einfach nur zu reden, ggf. zu Handeln, feixen, etc – vor Allem wenn man merkt, dass noch immer Interesse seitens der Verkäufer – trotz klarem Nein zu angeboteten Waren und Dienstleistungen – an ein wenig Smalltalk besteht.

Zudem – was mir vorher auch nicht deutlich wurde – wahren sie, trotz ihrer exzessiven Versuche Dienstleistungen / Produkte an den Mann zu bringen – ihre Prizipien und Kultur. Vor jedem Stand und Laden legen die Balinesen kleine Opfergaben auf die Straße, beten und überschreiten bestimmte Grenzen einfach nicht (klare Neins werden auch als solche akzeptiert).

Ich habe mir gestern Abend/Nacht Kura angeschaut – dem Ballermann Mallorcas auf Bali – wenn man da lebend rauskommt, ist man für alles andere gewappnet.

Eigentlich wollte ich mich auch dort ein paar Tage lang aufhalten, jedoch war der Rat seitens meines englischen Gastgebers – sich den Ort ggf. vorher einfach mal anzuschauen (~30 min. mit dem Taxi von Sanur aus) – eine sehr gute Idee; dort Ruhe und Schlaf zu finden dürfte nicht einfach werden.

Zudem wurde ich nun wirklich häufig vor den Australiern gewarnt – am Treffensten wurde es so formuliert: “Well, you’re German… I guess the Australians in Bali are like the Germans on Mallorca”… Kuta, eine perfekte Symbiose.

Sich in Kuta einzuquartieren ist also vorerst keine Option.

Allerdings ist der kilometerlange Strand dort trotz angrenzender Partymeile extrem ruhig, nicht überlaufen und wirklich schön und ich habe eine Menge echt netter dort lebender Leute kennengelernt die sich hier häufig zum allabendlichen Sonnenuntergang einfinden.

Darunter unter Anderem eine Gruppe von Japanern die teils auf Bali, teils auf Java wohnen – einer von ihnen arbeitet in Kuta als Friseur und will mir, weil ich der doch schon gut angetrunkenen und kettenrauchenden Truppe, die knapp bei Kasse war, ne Packung Kippen spendierte, irgendwann demnächst einen neuen Haarschnitt verpassen – bin da aber noch ein wenig skeptisch :)).

Ich habe gerade eine Unterkunft in Ubud, im Zentrum Balis, gebucht – für von morgen plus zwei Nächte. Steht im Guide als Low-Budget (8USD/Nacht) Unterkunft folgendermaßen beschrieben: “Charmante kleine Bambusbungalows mit wunderschön begrüntem Open-Air-Du/WC, in der das kalte Wasser schnell zur Nebensache wird” – man darf gespannt sein 🙂

Sanur, der Ort in welchem ich mich die ganze Zeit hauptsächlich aufhalte, gefällt mir so langsam wirklich gut.
Sonne, Strand, Meer, luxuriöse Hotelanlagen deren Bars und Pools ich trotz nicht-dort-Gast einfach mitbenutze, was los, aber doch nicht zuviel – ein prima Ort zum akklimatisieren und einfühlen.

Ich werde auf jeden Fall – spätestens am Ende meines ungeplanten geplanten Rundtrips – hier in Sanur nochmal aufschlagen, zumal ich dort und Unbegung einen Haufen wirklich netter Leute kennengelernt habe, die ich auf jeden Fall nochmal wiedersehen möchte. Die weitere spätere Unterkunft hier bei der balinesisch-/englischen Familie steht mir weiterhin zur Verfügung.

Zum Schluss noch ein paar Eindrücke des Ortes Sanur in Form von ungephotoshoppten Fotos:

OpenWrt-Team @ FOSDEM

openwrt-team

Hamish (hcg), Felix (nbd), Lars, Imre (Kaloz), Nico, Peter (noz), Mirko, John (blogic)

FOSDEM

Me and most of the other OpenWrt-guys are going to FOSDEM – the Free And Open Software Developement Meeting in Brussels.

See you there! 🙂

first days in Taipei

Drei Tage sind bereits nach meiner Landung vergangen, bin noch immer gejetlagged, habe nichtsdestotrotz bisher soviel versucht mitzunehmen wie geht.

Der Flug war problemlos, was nicht heißt angenehm (16h in einer überklimatisierten und dadurch extrem trockenen Kabine auf einem dieser engen Plätze hocken zu müssen und dabei angestrengt versuchen zu schlafen ist nach wie vor nicht wirklich (m)ein Vergnügen).

Nach Ortszeit früh morgens angekommen – den fehlenden Schlaf kompensiert – wurde ich Abends ein wenig durch die Stadt geführt.
Taipei hat ein gutes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln; vorallem die U-Bahn (MRT) wird weltweit als eine der besten und sichersten gelobt. Und zu meinem Glück: So ziemlich alles ist auch ins Englische übersetzt!
Tickets gibt es nur in RFID-Form (in Form von Coins (analog zu Eintelfahrscheinen) oder der sog. “EasyCard” (analg. Dauerkarten)). Mal abgesehen davon, dass sie wohl das gehackte MiFare Classic verwenden, ist das System so wie man es sich wünscht:
Der Betrag, welcher der Karte zugeordnet ist, lässt sich an jeder Station einsehen, auffüllen oder auszahlen. Ein- und Ausgänge sind mit RFID-Lesern versehen; beim Betreten wird man identifiziert, beim Verlassen ebenfalls und der Betrag der automatisch ermittelten gefahrenen Strecke von der Karte abgezogen. — keine Pappkarten, kein altmodisches Abstempelm, keine zig-Ticketmöglichkeiten mehr.

Es ist immer wieder ein Schauspiel zu beobachten was passiert, wenn eine der alle zwei Minuten ankommenden und so ziemlich immer überfuellten Bahnen hält: Die sonst mit Nichts aus der Ruhe zu bringenden Taiwanesen stürmen auf den Zug zu, pressen und drängeln sich rein und DANACH versuchen die Menschen, die die Intention haben auszustiegen sich durch die im Zug weiterhin einsteigende Menschenmasse nach draußen zu kämpfen. Einen Optimierungswillen seitens der Taiwanesen habe ich hier noch nicht bemerkt. Wozu auch – das System funktioniert ja anscheinend… irgendwie… meistens…

Später am Abend noch einen der generell für Fernost berühmten jede Nacht stattfindenden Nachtmärkte besucht. Hier wird deutlich wieviele Menschen die flächenmaessig eigentlich nicht allzugrosse Hauptstadt bewohnen. So viele Menschen auf einem Haufen habe ich in der Öffentlichkeit bisher selten gesehen. An den gutbesuchten und damit meist qualitativ hochwertigeren Essensständen gibt es “Einweiser”, welche versuchen die Menschenmassen möglichst effektiv in eine Schlange einzuordneun (mir wurde gesagt fuer gutes Essen auf Nachtmärkten bekommt man sogar Wartenummern zugeordnet).

Am Tag darauf die ehemals für die Herstellung von Töpferwaren bekannte Stadt <Yingge> besucht. Als Europäer ist man hier ein echtes Highlight – man kann sich vor neugierigen Kinderblicken und auf einen zeigenden Fingern kaum retten 🙂

Hier ein paar Bilder der Töpferstadt Yingge:

http://nanl.de/nanl/bildchen/taipei (yingge_*.jpg)

back home (last post in “china”-category)

Raus aus der Mitte und rein ins triste Deutschland 😐

Hatte sehr kurzfristig (den Abend zuvor) erfahren, dass auf der Warteliste für den 4. Sept. ein Platz frei geworden ist.

An besagtem Datum von Dalian nach Beijing/Peking und von da aus einen Tag später nach Frankfurt (kurz nach den vereitelten Terroranschlägen (warum ich das erwähne? das können die Leute erläutern, die schon einmal das Vergnügen hatten mit mir am Flughafen einzuchecken)) und dann direkt nach Berlin.

In Beijing bin ich erst spät angekommen und musste früh raus, weshalb ich leider absolut nichts von der Hauptstadt sehen konnte.

Ich muss gestehen, Dalian (leider die einzige Stadt die ich wirklich sehen konnte) ist mir am Ende sehr vertraut gewesen…

…habe die Zeit genossen und möchte irgendwann unbedingt zurück und u.A. auch Tibet, Beijing und Shanghai besuchen.

Damit wird die Kategorie “China” mit Bedauern vorerst bis auf Weiteres geschlossen…

return journey back to Germany delayed…

Meine Rückreise nach Deutschland wird sich wohl um ein paar Tage verzögern. Insgesamt wurden Hin- und Rückflug mit einem Abstand von 1 Monat gebucht, jedoch mit der Versicherung den Rückflug nach Belieben umzubuchen.

Da ich eigentlich 2, allerhöchstens 3 Wochen für meinen China-Aufenthalt geplant hatte, wollte ich dementsprechend dann auch zurück nach Deutschland fliegen.

Jedoch waren – eine knappe Woche vor meinem geplanten Rückflug (welchem nach ich bereits 3 Wochen hier sein werde) – keine Flugplätze für entsprechende Flüge mehr frei -.-

Somit muss ich wohl oder übel (nicht, dass ich nicht möchte, jedoch sind in Berlin ein paar Sachen zu erledigen und zu klären) ein paar Tage länger bleiben.

Ich habe soeben einen (auf Grund von notwendigen Reperaturarbeiten an der Fassade veranlassten) Zimmerwechsel hinter mir und blicke nun aus dem Fenster auf den anderen Teil Dalians – inkl. des Hafens und einen Teil des Meeres.

An Arbeit mangelt es derzeit überhaupt nicht, uns wird sogar reichlich Druck gemacht, dennoch genieß ich die Zeit und die hier gesammelten Erfahrungen immens.

Bis dann!

weekend!

So, Wochenende!

War Abends nochmal in der Stadt und siehe da 😉

Jaja 🙂

Ok, nun aber bissl relevante Infos.

Man kann die Eindrücke hier überhaupt nicht auf Fotos festhalten. Es sind ja keine Attraktionen oder kleine/einfache (materielle) Unterschiede zu Europa/Deutschland, welche man möglicherweise noch auf einem Foto festhalten könnte, vielmehr ist es die Mentalität, das Leben, das Verhalten der Menschen hier.

Ich habe mir z.B. sagen lassen, dass man den Taxifahrern hier kein Trinkgeld gibt. Dachte mir, mein Gott, die werden schon nicht meckern, wenn ich diese Sitte hier mal vergesse – tun sie aber (wohl, die Erfahrung selber nie gemacht) doch!

Denn sie würden sich wohl durch das von uns genannte “Trinkgeld” degradiert und bemitleidet fühlen – ergänzend muss man erwähnen, dass das chinesische Volk ein sehr stolzes Volk ist.

Viel problematischer ist allerdings das ungeschriebene Gesetz des Anschnallens im Taxi.

Anschnallen im Taxi => kein Vertrauen.

Man würde dem Fahrer dadurch zeigen, dass man ihm nicht vertraut einen sicher von A nach B zu bringen. Bitte nochmal kurz die Verkehrslage in Großstädten im asiatischen Raum verinnerlichen – gut. Nein, eigentlich nicht – Augen zu und durch…

Apropos Taxis: Diese sind hier extrem günstig. Für drei Kilometer zahlt man 8 RMB ( was umgerechnet 80 Cent sind).

Insgesamt ist das mit der Währungsumrechnung sehr angenehm., 1 Euro sind nämlich 10 RMB, womit man bei den Preisen einfach nur das Komma um eine Stelle nach links verschieben muss, um die Preise in Euro zu wissen.

Es ist jetzt knapp 0:00 Uhr hier und ich bin nun eine Woche hier. Zeit für einen Vergleich bzw. Blick auf Deutschland 😉 (jetzt wird’s übel – achtung :P)

Ich muss wirklich sagen, dass sich mein Bild von meiner Heimat nach den paar Tagen Aufenthalt in China ein wenig geändert hat. Dies hat btw. nichts mit dem Verbot des Besitzes von sog. “Hacker-Tools” zu tun, wogegen ich auch in Deutschland massiv protestiert hätte bzw. es noch tun werde, da ich im Sicherheitssegment mich somit strafbar machen würde, wenn ich Tools entwickel oder nutze, um die eigenen Server zu attackieren, zu testen und dessen Resultate auszuwerten, nein, es geht um Deutschland allgemein.

Hier basiert vieles auf dem “try&error”-Prinzip. Mit Sicherheit nicht immer gut, aber man sieht, dass auch viele Treffer geglückt sind.

China ist nicht (mehr) so, wie man es sich vorstellt. Es werden extreme Fortschritte gemacht – man wird nicht müde neue Technologie sofort einzusetzen. Es ist schwer zu beschreiben, Straßenschilder sind animiert, Gebäude sind mit Neonröhren versehen und machen verschiedenste Informationen publik, Schlüssel gibt es hier kaum mehr, Magnetkarten öffnen hier einem die Türen (nicht nur im Hotel) und man kauft und stempelt keine Fahrscheine mehr ab sondern regelt dies ebenfalls über eine Magnet-/Chipkarte.

Natürlich befinde ich mich hier moralisch im Zwiespalt – kenne das System nicht und werde mir deshalb hier kein Urteil darüber erlauben.

Hier wird – im Gegensatz zu Deutschland – viel ausprobiert – neues live erprobt. Ein wenig zu viel für meinen aus Deutschland/Europa mitgebrachten im Vergleich zu China konservativen Geschmack, aber verglichen ist dem wirklich so. Bürokratie, Abtimmungen, Genehmigungen, Auflagen, etc. Hier wird was eingesetzt/gebaut/geschaffen und erprobt und wenns versagt, dann wars das eben – fertig (ganz so einfach wirds wohl auch nicht sein – hoffe damit aber überspitzt meinen jetzigen Vorabblick auf beide Länder vergleichend ein wenig deutlicher gemacht zu haben).

Bin noch am überlegen, ob ich noch irgendwas unternehme – schließlich ist Wochenende und wochentags muss ich immer um 6:30 aufstehen – wäre die Gelegenheit.

Schlusswort soll noch die Anmerkung sein, dass ich mich mit dem Blogger von “3×13.de” – welcher selber 1 Jahr in Dalian war und die Sprache studierte und nun für wenige Tage in Beijing/Peking ist, um dann nach Deutschland zurückzukehren – in kontakt gesetzt habe, welcher ebenfalls seinen Aufenthalt dokumentierte.

Habe von ihm ein paar Empfehlungen in Sachen Bars, Restaurants, Clubs, etc. geben lassen, welchen ich wohl mal nachgehen werde…

Bis denne!

PS: Hier noch ein paar Bilder die alle nich doll sind und auch alle nix mit mir oder einander zu tun haben 🙂

Zum vergrößern der Bilder: Rechtsklick -> View Image / Grafik anzeigen /sowas in der Art…

Dalian hat viele Gesichter

Es ist wieder mal 3:08 AM, ich muss um 6:30 Uhr aufstehen und ich bin hellwach – das Jetleg scheine ich noch immer nicht vollständig überstanden zu haben.

Gestern war mein erster Arbeitstag – aber dazu später.

Am Tag vorher (Sonntag) wurde uns die Stadt gezeigt. Mit GoogleEarth habe ich schon ziemlich große Grünflächen in Dalian entdecken können und mich stark gewundert, was es damit auf sich hat.

Das ist ein riesengroßer bis ins Detail gepflegter Park, durch welchen eine rund 10 km lange Straße führt. An den Seiten dieser Strecke sind Attraktionen, größtenteils aus Plastik nachgebaute Dinge (Tiere, Bäume, etc.) bzw. Pflanzen so geschnitten dass sie solchen entsprechen – so habe ich mir China nicht vorgestellt.

Zudem gibt es sogar einige wirklich schöne Sandstrände wo man baden könnte (was ich aber wohl nicht tun werde – meine Haut reagierte bereits auf den Regen in Dalian extrem allergisch).

Am Samstag waren wir im Stadtinnern – grüne Ampeln und Zebrastreifen bedeuten hier nichts. Und wer der Meinung ist das Überqueren einer Hauptstraße ohne s solchesgleichen sei nicht erwähnenswert, der sollte mal in den asiatischen Raum reisen – ÜBEL!

Ja, das Wochenende war insgesamt sehr relaxed – kaum Arbeit – dafür (so angekündigt) unter der Woche umso mehr.

Bzgl. Arbeit werde ich später mehr Berichten – jetzt unternehme ich einen zweiten Anlauf noch einmal ein wenig zu schlafen – gleich muss ich eh raus 🙂

chinese toilet – DO NOT TOUCH _ANY_ BUTTON!

ohne worte:

chinese_toilet (1)

chinese_toilet (2)

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