versaut

Ich habs versaut…

Um 10 nach 12 aufgewacht, nachdem ich einen Großteil der Nacht einfach nur wachlag.

Als Wecker sollte mein Handy dienen, wo der Akku sowieso schon schwächelte. Das Zimmer schräg gegenüber (Hotelzimmer von dem, der mich um 12 abholen wollte und für den ich die Zeit über arbeite) ist leer.

Jetzt habe ich ein Problem – den ersten Termin scheine ich versaut zu haben.

Mit etwas Glück ist er nur rausgegangen, weil das Zimmer gereinigt wurde – mit etwas Glück…

DAMN!

EDIT: Ich sitze noch immer im Hotelzimmer. Die Uhr hier geht 12 Minuten vor meinem Handy, d.h. laut dieser wäre ich noch pünktlich wach geworden. Hrmpf.

EDIT2: HA-HA! Er hat ebenfalls verschlafen! 😀

Nachtrag

Es ist jetzt halb 4 Ortszeit (AM) und ich kann nicht schlafen.

Grund dafür ist mitunter ein jetzt im Schrank auf welchem der Fernseher steht lokalisierte kleiner Kühlschrank in welchem Getränke für den Gast bereitgestellt zu sein scheinen (jedoch mit Preisschildern versehen).

Die CD/DVD-Sammlung ist chinesisch bschriftet, von daher vorerst uninteressant und ich bleiber bei meiner extra für den Trip aufgesparten 7. Staffel von StarTrek-VOY.

Heute (Samstag) wird es noch relaxed – um 12 Uhr werde ich abgeholt – heißt lange schlafen. Das Werk für welches das Datenbanksystem erstellt werden soll ist entgegen der vorherigen Aussage von dem Typen für den ich arbeite Samstags geschlossen und so wird erst Montag mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden (können).

Ich hatte gestern Abend die Wahl zwischen europäischem, japanischem und chinesischem Essen. Da ich wirklich Hunger hatte und nicht wusste, was die Chinesen unter europäischem Essen verstehen, wählte ich für den Anfang chinesisches Europa. Also verhungern werde ich hier schonmal nicht – Hühnchen, Reis, Fleischfilets (welche man man sich roh auf den Teller packt, es einem Angestellten mit ‘ner Bemerkung wie “durch” es gebraten werden soll gibt und bekommt es dann anschließend so serviert), etc.

Die sind hier alle sehr “alles-für-den-Gast”-eingestellt – es ist mir kaum möglich aus den Gesichtern die wahre Einstellung dem Gast gegenüber abzulesen – die sprangen sofort zu einem, wenn man sie auch nur angeguckt hat, was mir ziemlich unangenehm war. Glücklicherweise kam dann ein Mitarbeiter der Englisch konnte zu uns und hat uns ein wenig ausgefragt, woher wir kommen, was wir machen etc., was die Situation ein wenig aufgelockert hat – Gott sei Dank. Das Englisch von ihm (hab den Namen leider vergessen) war das Beste was ich bisher hier gehört habe. Selbst am Flughafen in Beijing/Peking war eine Verständigung nur durch Händeringen irgendwie möglich.

Bin dann gestern sofort ins Bett gefallen – war einfach totmüde.

Hatte mir auf 9 Uhr Ortszeit den Wecker gestellt – wenn ich bis dahin noch schlafen könnte wär das schön, ansonsten werd ich das Jetlag wohl noch ‘n Weilchen mit mir rumtragen.

Es ist extrem schwül hier. Aus dem Fenster geguckt sieht es nach einem beschissenen, verregneten, kalten, grauen Tag aus – aber es ist einfach mal extrem heiß.

BTW: Foto der Toilette folgt!

Habe mir soeben Skype runtergeladen – jedoch liegt die Latenz bei über 400 meiner Internetanbindung hier – müsste man schauen, ob da überhaupt halbwegs “live” und ruckelfrei ein Audiostream etabliert werden kann. Username ist “datenmaulwurf” – try it!

EDIT: Skype tut wunderbar- call me 🙂

successfully arrived :D

Wir habens geschafft!

Der Flug war OK. Schlafen konnte ich nur sporadisch, war wirklich extrem eng, zudem gab es diverse Verspätungen (waren insgesamt drei Flüge nach Dalian (Berlin->Wien->Peking->Dalian)).

Das Hotelzimmer ist perfekt. Fernseher (groß), DVD-Player inkl. DVD-Sammlung (wozu ich wohl nicht wirklich häufig Zeit haben werde (EDIT: die CD’s/DVD’s sind alles originale Raubkopien :P), bequemes Bett, Sessel, Schreibtisch mit Internet-Zugang und … eine Toilette mit einer Steckdose verbunden und vielen, vielen Knöpfen, welche alle chinesisch beschriftet sind (Foto folgt) – DON’T TOUCH AND DON’T TRY!

Ich bin im 20. Stock – der Ausblick ist einfach mal unbeschreiblich. Leider musste ich meine extra hierfür gekaufte Kamera wegen eines Defekts umtauschen – meine Handycam kriegt das überhaupt nicht gebacken das festzuhalten. Sieht aus wie Las Vegas II. Gleich gibts Essen – mal schaun _was_ 🙂

1st

Ich habe die einzigartige Möglichkeit bekommen einem Job im Bereich Informatik nachzugehen, welcher mich – um Informationen über das Unternehmen zu sammeln und die Produktionsabläufe dort präzise (für die im Nachinein eigentliche Arbeit von Deutschland aus) zu dokumentieren – in die sehr weit östlich (noch hinter Peking/Bejing) liegende Hafenstadt “Dalian” (ehemals Lüda/Lüta) in China verschlagen wird.

Morgen (09.08.2007) geht’s los ins Fernöstliche Unerwartete.

Dokumentation mit einer extra dafür angeschafften Digitalkamera folgt so präzise und unmittelbar wie es mir neben der Arbeit dort möglich ist. Mal schaun…

EDIT: Kamera im letzten Moment in Deutschland wegen eines Defekts noch umgetauscht. Vllt. kann ich hier günstig eine abschießen…

1st try of GUI-programming on WindowsCE: MPD-remote-control in python for “Windows Mobile/CE”

“Windows Mobile”-Client für MPD (Music Player Daemon)

Da ich bisher keine gescheihte und freie Möglichkeit gefunden habe “irgendwas” über mein (******-)WM-Handy zu steuern, habe ich mich jetzt mal rangesetzt und mich nach einer Möglichkeit umgesehen eine GUI ohne diesen .NET-sh1t auf dem PPC zu erstellen.
Da ich sowieso bereits die Python-Umgebung auf dem Teil habe (und ich ja auch ein großer Fan dieser Sprache bin) habe ich mich nach einer TKinter-Portierung umgesehen. Diese existiert (http://fore.validus.com/~kashtan/) und funktioniert auch, jedoch ist das nicht die native WinCE-GUI, was heißt, zusätzliche Libs sowie ein anderes look’n’feel (wobei letzteres gegenüber der WinCE-GUI nix heißen muss).
Ich suchte also weiter und bin auf eine Python-Lib gestoßen, welche ein API auf die WinCE-Gui bot: VensterCE (http://sourceforge.net/projects/vensterce). Es ist noch in der Entwicklung, reichte jedoch für meine Testapplikation völlig aus.
Ich bastelte mir also (überraschend schnell) eine (funktionierende) Applikation in Python, welche über TCP/IP mit dem MPD sprach.
Der MPD (http://www.musicpd.org/) ist ein ressourcensparender extrem kleiner mp3-player-daemon, welcher sich ausschließlich über TCP/IP steuern lässt. Weitere – auch grafische – Clients für den MPD lassen sich hier finden: http://www.musicpd.org/clients.shtml.
Das Resultat kann sich in meinen Augen – für ein Testprogramm – sehen lassen:

wm-mpc sowie wm-mpc

Wer Interesse daran hat soll sich melden. Ich möchte das jetzt nur nicht in solch einer unfertigen Version zum Download anbieten, da das Ding noch ein paar Bugs besitzt.

Lang ists her…

…seid dem letzte Post.

Doch das wird nachgeholt. Es haben sich mehrere Projekte angesammelt, welche ich in den nächsten Tagen vorstellen werde.

Derzeit bin ich im Pseudo-Abi-Stress – Anlass für diesen Post gab mir folgende SMS von o2 (ja, ich habe nun einen Vertrag – nein, nicht auf meinen Namen und nein, nicht auf den Namen von Eltern oder anderen Verwandten ;)):

“Sie haben das o2 Communication Center seit dem 1.1.1900 nicht mehr benutzt und der E-Mail Empfang wurde deaktiviert. Wenn Sie das o2 Communication Center bis zum 28.9.1900 nicht weiter nutzen wird Ihr Konto automatisch gelöscht.

Sind Sie mit dem Produkt nicht zufrieden oder haben Sie Verbesserungsvorschläge? Wir freuen uns auf Ihr Feedback unter http://www.o2online.de/goto/mc-feedback.”

1900 – JAWOLL!

everything is total b0rken…

Mein eigentliches Ziel welches ich mit den hier z.T. vorgestellten Komponenten verfolg(t)e soll in einer kleinen Bildergeschichte veranschaulicht werden.

Die Theorie:
+ + + + = die perfekte Multimedia- und TV-Lösung

Nochmal die lange Geschichte in kurz, welche die Praxis erläutert: Am Anfang war die xbox, welche auch gleich (erfolgreich) die Stellung als Multimedia-Center einnahm. Dann kam die nslu2 und die Idee aus xbox + nslu2 eine TV-Lösung aufzubauen. Via eBay bestellte ich mir die Terratec Cinergy T2 – DVB-T-Box. Auf der nslu2 ließ sich jedoch das MythTV-Backend nicht kompilieren (auch dass es ganze 3 Tage gedauert, bis es mit einem Fehler abbrach hat die Sache nicht besser gemacht (natürlich mehrmals mit verschiedenen Compilern versucht)). Zudem schätze ich die nslu2 mit ihren 266 MHz für ein wenig schwach ein, um dvb-t in schön (deinterlacing, etc.) zu decodieren. Also holte ich mir für wenig Geld ein IBM Thinkpad T21 (siehe ein paar Posts zuvor) ohne alles, was aber läuft und nun auch erfolgreich von der nslu2 via pxe bootet. Dieses sollte dann den DVB-T-Kram übernehmen, hat aber nur USB 1.1 (die DVB-T-box benötigt USB 2.0), weswegen ich mir eine USB2-PCMCIA-Karte kaufte. Dies eläuft aber nicht mit der DVB-T-Box (waurm auch immer), ebenso wie eine 2. Karte mit anderem Chipsatz. Auch mit zusätzlicher Stromzufuhr (http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=223377) und ein paar sonstigen Experimenten war nichts zu machen. Zudem klackert meine größte Festplatte an der nslu2 nur noch lautstark rum, dass super Maxtor-festplatten-Diagnose-foobar-Programm ist aber der Meinung die Pladde sei voll i.O. womit ich keinen Fehlercode bekomme, welchen ich benötige, um auf der tollen interaktiven Maxtor-Webseite die Garantieabwicklung fortzusetzen.

3veryth1nG 1s t0t4l b0rk3n…

Probesitzen

Dieses Bild soll einen Nachtrag zu einem derzeit nicht nicht vorhanden Beitrag über die IFA darstellen:

Probesitzen

Langsam gehen die zu weit…

2-Komponenten-Server-Lösung

Ich bin ja bisher sehr zufrieden gewesen mit meiner Router-Router-NSLU2-Lösung gewesen (Router 1 (wgt634u) routet und fungiert als openvpn-server, Router 2 (wl500g) als WLAN-AP und Printserver und meine NSLU2 als Data-Storage).

Auch wenn die NSLU2 mit (anti-untertakteten 266 mhz ARM) recht schnell für solch ein openembedded-device ist, reicht die Rechenleistung nun nicht mehr aus (dazu, was darauf hätte laufen sollen, in einem anderen Post).

Erster Gedanke war, ein richtiger Rechner als Homeserver muss her, jedoch haben mich folgende Nachteile entschieden von dieser Idee abgebracht:

– teuer

– laut

– stromfressend

– groß

Jeder Punkt für sich hätte bei mir schon starke Bedenken ausgelöst, aber alle 4 Punkte zusammen kamen gar nicht in Frage – eine andere, elegantere Lösung muss her:

Ein Thinclient ! … ?

Jedoch ein Modell was die Anforderungen erfüllt, die ich erwarte (CPU ~600 mhz), war unverhältnismäßig teuer (eBay, etc.).

Bei einem Treffen der BeLUG (Berliner Linuxusergroup) dann die Lösung!

Jemand hatte ein altes Notebook ohne Display, ohne HDD und mit extrem schwachen Akku zu verkaufen – die perfekte kleine, leise, stromsparende Rechenmaschine für mein Vorhaben! Und dazu noch Qualität! Ein IBM Thinkpad T21.

thinkpad_t21

CPU: 900 Mhz P3

RAM: 128 MB (wird aufgestockt – hat wer Notebook-SD-RAM für mich)?

USB: 1.1 (brauch noch ne PCMCIA-USB2-Karte)

Dazu halt noch Ethernet, pcmcia, serial, parallel.

Aufteilung wird dann so sein: Thinkpad soll nur rechnen und via PXE von der nslu2 starten. NSLU2 fungiert als reines Data-Storage und überlässt Rechnungen dem Thinkpad.

Soweit die Theorie. Sobald meine Haupt-data-Platte von Maxtor ersetzt wurde (klackert gut) kanns dann auch losgehen 😉

Werd euch auf dem Laufenden halten!

So long…

o2 – geht’s noch ?! (3)

Das mit dem Platzhalter unten war ‘ne doofe Idee.

Habe es nun endlich geschafft den Brief online zu stellen – hier ist er:

http://www.nanl.de/briefe/o2-2.pdf

Das war nur noch ein Trotzbrief quasi, da ich es ziemlich beschissen finde was die da abziehen.

Habe heute die Antwort erhalten – ein weiteres Mal: ohne Worte:

“Sehr geehrter Herr Vogt,

vielen Dank für Ihr Schreiben.

Wir haben Ihren Eintrag geprüft und sind zum Ergebnis gekommen, dass wir ihn nicht annehmen. Hierzu sind wir im Rahmen der Vertragsfreiheit berechtigt.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team von o2 Germany”

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