katastrophale Transferrate beim WGT634U / Alternative?

Moin!

Also vom Aufbau her ist jetzt alles wie ich es mir vorgestellt habe. Der WGT634U verdient den Namen “Router” nun wirklich und wird seinen Aufgaben als NFS-/Samba-, OpenVPN- und XlinkKai-Server und Torrent-Client gerecht.

Sogar meine Rechner booten via PXE von ihm, es läuft mein irssi, silc und muttng in einer screen-Session – eigentlich alles perfekt.

ABER: Die Datentransferrate ist miserabel! Es wird zwar gesagt, dass der Router einen USB2-Port besitzt, aber die Übertragungsrate kommt bei weitem nicht einmal an die von USB 1.1 heran – leider.

Der limitierende Faktor ist hier die CPU.

Flüssiges mp3-Streamen geht noch sobald z.B. ein Torrent und der OpenVPN-Server läuft – beim Streamen von Videos ist hier aber schon Schluss.

Die Transferrate liegt beim Laufen des NFS-/Samba- und OpenVPN-Servers etwa bei 300 kb/s – das ist einfach mal dreckig!

Abhilfe schafft hier evtl. eine neue Anschaffung 🙂

Eine Linksys NSLU2.

Diese bietet 2 USB2-Anschlüsse, ein Ethernet-Interface und von Haus aus nur die Funktionen eines Network-Storage’s. Eine bessere Transferrate erhoffe ich mir durch die bessere CPU (Intel XScale 266 Mhz, um einiges leistungsfähiger als die in den Routern verbaute mips), sowie dann dessen einzige Aufgabe als NFS-/Samba-Server zu fungieren.

Als Alternative zur originalen Firmware kommt hier derzeit nur OpenSlug in Frage. Es wird jedoch derzeit auch an einem OpenWrt-Buildroot für die intel XScale-Prozessoren gearbeitet, welche dann hoffentlich auch ein Firmwareimage für die NSLU2 backen können.

Die durchschnittliche Datentransferrate soll hier bei ca. 5 MB / s liegen, was für meinen Bedarf vollkommen ausreicht. Hier wird es aber wieder einen Abzug aufgrund der von mir angewandten 256-Bit AES-encryption geben des daran hängenden Devices geben, welcher sich prozentual gesehen aber hoffentlich in einem akzeptablen Bereich befindet.

Ich freu mich 🙂

So long…

WRT putt und wieder heile gemacht

Zur Abwechslung habe ich mal wieder meinen WRT54G geschrottet. Die Power-LED blinkte nur noch heftigst – vom Anstecken des Stromsteckers an.

Ich hatte schon Angst das Teil hardwareseitig geschädigt zu haben, da ich zuvor versuchte den SD-Card-Mod zu realisieren (4 MB Flash sind doch etwas wenig).

Das Dämliche war, dass dies scheinbar (oder meine verzweifelten nächtlichen Versuche danach das Ding wieder zum Leben zu erwecken) den NVRAM zurückgesetzt hat/haben und damit boot_wait auf off gesetzt wurde.

Bauteile für ‘ne serielle Schnittstelle hatte ich für den WRT leider nicht parrat und da innerhalb der nächsten Tage kein Geschäft offen hatte, in welchem ich mir solche hätte holen können (ich hasse Ostern :P), hab ich durch ein wenig Lesen im Netz mich entschieden den Flashspeicher kurzzuschließen (Pin 15+16) und siehe da – das Teil begab sich in den Debugmodus in welchem es wieder bereit war via TFTP Images entgegenzunehmen 😀

Nu funzt das gute Stück wieder – JUHUU !!! 🙂

Auf ein neues Anlöten der SD-Karte – diesmal hoffentlich richtig.

Frohe Ostern! 🙂

Es ist getan – loopAES läuft auf OpenWrt!

Hi!

Es ist vollbracht! LoopAES ist auf den KAMIKAZE-branch von OpenWrt portiert – und es läuft.

Zwar nicht außerordnetlich gut, aber immerhin besser als unter WHITE RUSSIAN (kernel 2.4).

Hier einige erste Benchmarks:

Es wurde ein 100 MB-Image via NFS einmal auf eine verschlüsselte und einmal auf eine unverschlüsselte Partition eines am WGT634U angeschlossenen USB-Sticks kopiert:

Cipher: None (unencrypted)
# time cp image /wgt/notenc/
real 2m55.925s
user 0m0.005s
sys 0m0.532s

Cipher: AES256

# time cp image /wgt/enc/
real 5m32.948s
user 0m0.010s
sys 0m0.517s
Es wird noch optimiert werden. Wer die Sourcen haben will soll ‘n Comment schreiben.

Ich glaube die nacht wird noch lang 🙂