dm-crypt laeuft – aber scheiße

Hi!

Endlich habe ich es geschafft dm-crypt für OpenWRT zum laufen zu bekommen – wirklich nach etlichen Stunden Arbeit.

Dementsprechend groß war auch die Enttäuschung, als ich ein paar Benchmarks erstellt habe.

Ein 10 MB großes File auf eine verschlüsselte Partition (dm-crypt) auf den WGT634U mit USB 2.0 und 200 MHz-CPU zu schreiben dauert genauso lange, wie das Schreiben des selben Files auf eine verschlüsselte Partition (loopAES) auf den WL500G mit 125 MHz-CPU und USB 1.1.

Der Geschwindigkeitsvorteil, den ich mir durch den WGT634U in Sachen schreiben/lesen auf verschlüsselte Partitionen erhofft habe ist somit nichtig.

dm-crypt scheint so oberflächlich betrachtet auf langsamer und unkonventioneller Hardware definitiv loopAES unterlegen zu sein.

Das Problem an der Sache ist, dass ich loopAES nicht für den KAMIKAZE-branch von OpenWRT (kernel 2.6) portiert bekomme.

Der jetzige stabile Zweig “White Russian” mit dem 2.4er Kernel läuft ja nicht auf dem WGT634U, weswegen ich mich jetzt an die Portierung von loopAES für KAMIKAZE mache 😉

Wer dennoch Interesse an den dm-crypt Paketen hat, soll nen Comment schreiben.

So long…

neues Spielzeug :D

Hab nen neues Spielzeug 🙂

Ein Thinclient von ’99, ganz klein, ganz leise und ganz stromsparend.

Das Ding hat ein passives externes Netzteil, was eine max.-Leistung von 50 Watt bringt. Die CPU (Socket 7) ist passiv gekühlt und das Ding bootet in meinem Fall von einer CF-Karte und mounted sich via NFS von meinem Router/Server sein “/” ein.

und

Er hat PS/2-Anschlüsse, 2x seriell und Soundausgänge. Außerdem ist and der Vorderseite noch ein kleines verdunkeltes Fenster hinter welchem ich meinen Infrarotempfänger anbringen könnte.

Das Ding wäre der ideale Wochnzimmerrechner zum Musikhören, surfen, Videos gucken, etc.

Ich werde ihn wohl als mp3-, Surf- und Chatrechner verwenden.

So long…