weekend!

So, Wochenende!

War Abends nochmal in der Stadt und siehe da ­čśë

Jaja ­čÖé

Ok, nun aber bissl relevante Infos.

Man kann die Eindr├╝cke hier ├╝berhaupt nicht auf Fotos festhalten. Es sind ja keine Attraktionen oder kleine/einfache (materielle) Unterschiede zu Europa/Deutschland, welche man m├Âglicherweise noch auf einem Foto festhalten k├Ânnte, vielmehr ist es die Mentalit├Ąt, das Leben, das Verhalten der Menschen hier.

Ich habe mir z.B. sagen lassen, dass man den Taxifahrern hier kein Trinkgeld gibt. Dachte mir, mein Gott, die werden schon nicht meckern, wenn ich diese Sitte hier mal vergesse – tun sie aber (wohl, die Erfahrung selber nie gemacht) doch!

Denn sie w├╝rden sich wohl durch das von uns genannte “Trinkgeld” degradiert und bemitleidet f├╝hlen – erg├Ąnzend muss man erw├Ąhnen, dass das chinesische Volk ein sehr stolzes Volk ist.

Viel problematischer ist allerdings das ungeschriebene Gesetz des Anschnallens im Taxi.

Anschnallen im Taxi => kein Vertrauen.

Man w├╝rde dem Fahrer dadurch zeigen, dass man ihm nicht vertraut einen sicher von A nach B zu bringen. Bitte nochmal kurz die Verkehrslage in Gro├čst├Ądten im asiatischen Raum verinnerlichen – gut. Nein, eigentlich nicht – Augen zu und durch…

Apropos Taxis: Diese sind hier extrem g├╝nstig. F├╝r drei Kilometer zahlt man 8 RMB ( was umgerechnet 80 Cent sind).

Insgesamt ist das mit der W├Ąhrungsumrechnung sehr angenehm., 1 Euro sind n├Ąmlich 10 RMB, womit man bei den Preisen einfach nur das Komma um eine Stelle nach links verschieben muss, um die Preise in Euro zu wissen.

Es ist jetzt knapp 0:00 Uhr hier und ich bin nun eine Woche hier. Zeit f├╝r einen Vergleich bzw. Blick auf Deutschland ­čśë (jetzt wird’s ├╝bel – achtung :P)

Ich muss wirklich sagen, dass sich mein Bild von meiner Heimat nach den paar Tagen Aufenthalt in China ein wenig ge├Ąndert hat. Dies hat btw. nichts mit dem Verbot des Besitzes von sog. “Hacker-Tools” zu tun, wogegen ich auch in Deutschland massiv protestiert h├Ątte bzw. es noch tun werde, da ich im Sicherheitssegment mich somit strafbar machen w├╝rde, wenn ich Tools entwickel oder nutze, um die eigenen Server zu attackieren, zu testen und dessen Resultate auszuwerten, nein, es geht um Deutschland allgemein.

Hier basiert vieles auf dem “try&error”-Prinzip. Mit Sicherheit nicht immer gut, aber man sieht, dass auch viele Treffer gegl├╝ckt sind.

China ist nicht (mehr) so, wie man es sich vorstellt. Es werden extreme Fortschritte gemacht – man wird nicht m├╝de neue Technologie sofort einzusetzen. Es ist schwer zu beschreiben, Stra├čenschilder sind animiert, Geb├Ąude sind mit Neonr├Âhren versehen und machen verschiedenste Informationen publik, Schl├╝ssel gibt es hier kaum mehr, Magnetkarten ├Âffnen hier einem die T├╝ren (nicht nur im Hotel) und man kauft und stempelt keine Fahrscheine mehr ab sondern regelt dies ebenfalls ├╝ber eine Magnet-/Chipkarte.

Nat├╝rlich befinde ich mich hier moralisch im Zwiespalt – kenne das System nicht und werde mir deshalb hier kein Urteil dar├╝ber erlauben.

Hier wird – im Gegensatz zu Deutschland – viel ausprobiert – neues live erprobt. Ein wenig zu viel f├╝r meinen aus Deutschland/Europa mitgebrachten im Vergleich zu China konservativen Geschmack, aber verglichen ist dem wirklich so. B├╝rokratie, Abtimmungen, Genehmigungen, Auflagen, etc. Hier wird was eingesetzt/gebaut/geschaffen und erprobt und wenns versagt, dann wars das eben – fertig (ganz so einfach wirds wohl auch nicht sein – hoffe damit aber ├╝berspitzt meinen jetzigen Vorabblick auf beide L├Ąnder vergleichend ein wenig deutlicher gemacht zu haben).

Bin noch am ├╝berlegen, ob ich noch irgendwas unternehme – schlie├člich ist Wochenende und wochentags muss ich immer um 6:30 aufstehen – w├Ąre die Gelegenheit.

Schlusswort soll noch die Anmerkung sein, dass ich mich mit dem Blogger von “3×13.de” – welcher selber 1 Jahr in Dalian war und die Sprache studierte und nun f├╝r wenige Tage in Beijing/Peking ist, um dann nach Deutschland zur├╝ckzukehren – in kontakt gesetzt habe, welcher ebenfalls seinen Aufenthalt dokumentierte.

Habe von ihm ein paar Empfehlungen in Sachen Bars, Restaurants, Clubs, etc. geben lassen, welchen ich wohl mal nachgehen werde…

Bis denne!

PS: Hier noch ein paar Bilder die alle nich doll sind und auch alle nix mit mir oder einander zu tun haben ­čÖé

Zum vergr├Â├čern der Bilder: Rechtsklick -> View Image / Grafik anzeigen /sowas in der Art…

Dalian hat viele Gesichter

Es ist wieder mal 3:08 AM, ich muss um 6:30 Uhr aufstehen und ich bin hellwach – das Jetleg scheine ich noch immer nicht vollst├Ąndig ├╝berstanden zu haben.

Gestern war mein erster Arbeitstag – aber dazu sp├Ąter.

Am Tag vorher (Sonntag) wurde uns die Stadt gezeigt. Mit GoogleEarth habe ich schon ziemlich gro├če Gr├╝nfl├Ąchen in Dalian entdecken k├Ânnen und mich stark gewundert, was es damit auf sich hat.

Das ist ein riesengro├čer bis ins Detail gepflegter Park, durch welchen eine rund 10 km lange Stra├če f├╝hrt. An den Seiten dieser Strecke sind Attraktionen, gr├Â├čtenteils aus Plastik nachgebaute Dinge (Tiere, B├Ąume, etc.) bzw. Pflanzen so geschnitten dass sie solchen entsprechen – so habe ich mir China nicht vorgestellt.

Zudem gibt es sogar einige wirklich sch├Âne Sandstr├Ąnde wo man baden k├Ânnte (was ich aber wohl nicht tun werde – meine Haut reagierte bereits auf den Regen in Dalian extrem allergisch).

Am Samstag waren wir im Stadtinnern – gr├╝ne Ampeln und Zebrastreifen bedeuten hier nichts. Und wer der Meinung ist das ├ťberqueren einer Hauptstra├če ohne s solchesgleichen sei nicht erw├Ąhnenswert, der sollte mal in den asiatischen Raum reisen – ├ťBEL!

Ja, das Wochenende war insgesamt sehr relaxed – kaum Arbeit – daf├╝r (so angek├╝ndigt) unter der Woche umso mehr.

Bzgl. Arbeit werde ich sp├Ąter mehr Berichten – jetzt unternehme ich einen zweiten Anlauf noch einmal ein wenig zu schlafen – gleich muss ich eh raus ­čÖé

chinese toilet – DO NOT TOUCH _ANY_ BUTTON!

ohne worte:

chinese_toilet (1)

chinese_toilet (2)

versaut

Ich habs versaut…

Um 10 nach 12 aufgewacht, nachdem ich einen Gro├čteil der Nacht einfach nur wachlag.

Als Wecker sollte mein Handy dienen, wo der Akku sowieso schon schw├Ąchelte. Das Zimmer schr├Ąg gegen├╝ber (Hotelzimmer von dem, der mich um 12 abholen wollte und f├╝r den ich die Zeit ├╝ber arbeite) ist leer.

Jetzt habe ich ein Problem – den ersten Termin scheine ich versaut zu haben.

Mit etwas Gl├╝ck ist er nur rausgegangen, weil das Zimmer gereinigt wurde – mit etwas Gl├╝ck…

DAMN!

EDIT: Ich sitze noch immer im Hotelzimmer. Die Uhr hier geht 12 Minuten vor meinem Handy, d.h. laut dieser w├Ąre ich noch p├╝nktlich wach geworden. Hrmpf.

EDIT2: HA-HA! Er hat ebenfalls verschlafen! ­čśÇ

Nachtrag

Es ist jetzt halb 4 Ortszeit (AM) und ich kann nicht schlafen.

Grund daf├╝r ist mitunter ein jetzt im Schrank auf welchem der Fernseher steht lokalisierte kleiner K├╝hlschrank in welchem Getr├Ąnke f├╝r den Gast bereitgestellt zu sein scheinen (jedoch mit Preisschildern versehen).

Die CD/DVD-Sammlung ist chinesisch bschriftet, von daher vorerst uninteressant und ich bleiber bei meiner extra f├╝r den Trip aufgesparten 7. Staffel von StarTrek-VOY.

Heute (Samstag) wird es noch relaxed – um 12 Uhr werde ich abgeholt – hei├čt lange schlafen. Das Werk f├╝r welches das Datenbanksystem erstellt werden soll ist entgegen der vorherigen Aussage von dem Typen f├╝r den ich arbeite Samstags geschlossen und so wird erst Montag mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden (k├Ânnen).

Ich hatte gestern Abend die Wahl zwischen europ├Ąischem, japanischem und chinesischem Essen. Da ich wirklich Hunger hatte und nicht wusste, was die Chinesen unter europ├Ąischem Essen verstehen, w├Ąhlte ich f├╝r den Anfang chinesisches Europa. Also verhungern werde ich hier schonmal nicht – H├╝hnchen, Reis, Fleischfilets (welche man man sich roh auf den Teller packt, es einem Angestellten mit ‘ner Bemerkung wie “durch” es gebraten werden soll gibt und bekommt es dann anschlie├čend so serviert), etc.

Die sind hier alle sehr “alles-f├╝r-den-Gast”-eingestellt – es ist mir kaum m├Âglich aus den Gesichtern die wahre Einstellung dem Gast gegen├╝ber abzulesen – die sprangen sofort zu einem, wenn man sie auch nur angeguckt hat, was mir ziemlich unangenehm war. Gl├╝cklicherweise kam dann ein Mitarbeiter der Englisch konnte zu uns und hat uns ein wenig ausgefragt, woher wir kommen, was wir machen etc., was die Situation ein wenig aufgelockert hat – Gott sei Dank. Das Englisch von ihm (hab den Namen leider vergessen) war das Beste was ich bisher hier geh├Ârt habe. Selbst am Flughafen in Beijing/Peking war eine Verst├Ąndigung nur durch H├Ąnderingen irgendwie m├Âglich.

Bin dann gestern sofort ins Bett gefallen – war einfach totm├╝de.

Hatte mir auf 9 Uhr Ortszeit den Wecker gestellt – wenn ich bis dahin noch schlafen k├Ânnte w├Ąr das sch├Ân, ansonsten werd ich das Jetlag wohl noch ‘n Weilchen mit mir rumtragen.

Es ist extrem schw├╝l hier. Aus dem Fenster geguckt sieht es nach einem beschissenen, verregneten, kalten, grauen Tag aus – aber es ist einfach mal extrem hei├č.

BTW: Foto der Toilette folgt!

Habe mir soeben Skype runtergeladen – jedoch liegt die Latenz bei ├╝ber 400 meiner Internetanbindung hier – m├╝sste man schauen, ob da ├╝berhaupt halbwegs “live” und ruckelfrei ein Audiostream etabliert werden kann. Username ist “datenmaulwurf” – try it!

EDIT: Skype tut wunderbar- call me ­čÖé

successfully arrived :D

Wir habens geschafft!

Der Flug war OK. Schlafen konnte ich nur sporadisch, war wirklich extrem eng, zudem gab es diverse Versp├Ątungen (waren insgesamt drei Fl├╝ge nach Dalian (Berlin->Wien->Peking->Dalian)).

Das Hotelzimmer ist perfekt. Fernseher (gro├č), DVD-Player inkl. DVD-Sammlung (wozu ich wohl nicht wirklich h├Ąufig Zeit haben werde (EDIT: die CD’s/DVD’s sind alles originale Raubkopien :P), bequemes Bett, Sessel, Schreibtisch mit Internet-Zugang und … eine Toilette mit einer Steckdose verbunden und vielen, vielen Kn├Âpfen, welche alle chinesisch beschriftet sind (Foto folgt) – DON’T TOUCH AND DON’T TRY!

Ich bin im 20. Stock – der Ausblick ist einfach mal unbeschreiblich. Leider musste ich meine extra hierf├╝r gekaufte Kamera wegen eines Defekts umtauschen – meine Handycam kriegt das ├╝berhaupt nicht gebacken das festzuhalten. Sieht aus wie Las Vegas II. Gleich gibts Essen – mal schaun _was_ ­čÖé

1st

Ich habe die einzigartige M├Âglichkeit bekommen einem Job im Bereich Informatik nachzugehen, welcher mich – um Informationen ├╝ber das Unternehmen zu sammeln und die Produktionsabl├Ąufe dort pr├Ązise (f├╝r die im Nachinein eigentliche Arbeit von Deutschland aus) zu dokumentieren – in die sehr weit ├Âstlich (noch hinter Peking/Bejing) liegende Hafenstadt “Dalian” (ehemals L├╝da/L├╝ta) in China verschlagen wird.

Morgen (09.08.2007) geht’s los ins Fern├Âstliche Unerwartete.

Dokumentation mit einer extra daf├╝r angeschafften Digitalkamera folgt so pr├Ązise und unmittelbar wie es mir neben der Arbeit dort m├Âglich ist. Mal schaun…

EDIT: Kamera im letzten Moment in Deutschland wegen eines Defekts noch umgetauscht. Vllt. kann ich hier g├╝nstig eine abschie├čen…

o2 – gehtÔÇÖs noch ?! (3)

Das mit dem Platzhalter unten war ‘ne doofe Idee.

Habe es nun endlich geschafft den Brief online zu stellen – hier ist er:

http://www.nanl.de/briefe/o2-2.pdf

Das war nur noch ein Trotzbrief quasi, da ich es ziemlich beschissen finde was die da abziehen.

Habe heute die Antwort erhalten – ein weiteres Mal: ohne Worte:

“Sehr geehrter Herr Vogt,

vielen Dank f├╝r Ihr Schreiben.

Wir haben Ihren Eintrag gepr├╝ft und sind zum Ergebnis gekommen, dass wir ihn nicht annehmen. Hierzu sind wir im Rahmen der Vertragsfreiheit berechtigt.

Wir bitten um Ihr Verst├Ąndnis.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Ihr Team von o2 Germany”

Musterung

Es ist jetzt 8:48.

Um 10:00 Uhr soll ich in der Oberspreestr. zur Musterung erscheinen.

W├╝nscht mir Gl├╝ck ­čśÉ

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Bin wieder zur├╝ck – das Tageziel ist erreicht: T5 !!!!

Ausf├╝hrlicher Report findet in ca. 2 Wochen statt – dann werden die ├╝ber mich gespeicherten Daten bei denen (laut denen) vernichtet.

o2 – gehtÔÇÖs noch ?! (2)

Ich habe soeben einen Brief im Briefkasten gefunden – die Absenderadresse war o2.

Ohne weitere Worte der Brief hier zitiert:

“Sehr geehrter Herr Vogt,

vielen Dank f├╝r Ihr Schreiben.

Wir haben Ihre Daten eingehend gepr├╝ft und m├╝ssen Ihnen leider mitteilen, dass wir gem├Ą├č unserer internen Gesch├Ąftskriterien Ihrem Auftrag leider nicht entsprechen k├Ânnen.

Bedauerlicherweise konnten wir uns nicht anders entscheiden. Bitten haben Sie hierf├╝r Verst├Ąndnis.

Mit freundlichen Gr├╝├čen

Ihr Team von o2 Germany”

ern├╝chternd

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