2-Komponenten-Server-Lösung

Ich bin ja bisher sehr zufrieden gewesen mit meiner Router-Router-NSLU2-Lösung gewesen (Router 1 (wgt634u) routet und fungiert als openvpn-server, Router 2 (wl500g) als WLAN-AP und Printserver und meine NSLU2 als Data-Storage).

Auch wenn die NSLU2 mit (anti-untertakteten 266 mhz ARM) recht schnell für solch ein openembedded-device ist, reicht die Rechenleistung nun nicht mehr aus (dazu, was darauf hätte laufen sollen, in einem anderen Post).

Erster Gedanke war, ein richtiger Rechner als Homeserver muss her, jedoch haben mich folgende Nachteile entschieden von dieser Idee abgebracht:

– teuer

– laut

– stromfressend

– groß

Jeder Punkt für sich hätte bei mir schon starke Bedenken ausgelöst, aber alle 4 Punkte zusammen kamen gar nicht in Frage – eine andere, elegantere Lösung muss her:

Ein Thinclient ! … ?

Jedoch ein Modell was die Anforderungen erfüllt, die ich erwarte (CPU ~600 mhz), war unverhältnismäßig teuer (eBay, etc.).

Bei einem Treffen der BeLUG (Berliner Linuxusergroup) dann die Lösung!

Jemand hatte ein altes Notebook ohne Display, ohne HDD und mit extrem schwachen Akku zu verkaufen – die perfekte kleine, leise, stromsparende Rechenmaschine für mein Vorhaben! Und dazu noch Qualität! Ein IBM Thinkpad T21.

thinkpad_t21

CPU: 900 Mhz P3

RAM: 128 MB (wird aufgestockt – hat wer Notebook-SD-RAM für mich)?

USB: 1.1 (brauch noch ne PCMCIA-USB2-Karte)

Dazu halt noch Ethernet, pcmcia, serial, parallel.

Aufteilung wird dann so sein: Thinkpad soll nur rechnen und via PXE von der nslu2 starten. NSLU2 fungiert als reines Data-Storage und überlässt Rechnungen dem Thinkpad.

Soweit die Theorie. Sobald meine Haupt-data-Platte von Maxtor ersetzt wurde (klackert gut) kanns dann auch losgehen 😉

Werd euch auf dem Laufenden halten!

So long…